Nachrichten

Hier erhalten Sie aktuelle Informationen aus der Region Wyhratal und von den Wetterstationen aus Neukirchen und Wyhra.

Borna wird Kreissitz

Dresden (dpa). Die Kreisreform in Sachsen hat ihre größte Hürde genommen. Am Mittwoch (23.1.) sprach sich eine knappe Mehrheit der Landtagsabgeordneten für Borna als Verwaltungssitz des künftigen Landkreises Leipzig aus. Dieser Punkt war am meisten umstritten. Zwei Abgeordnete der CDU-Fraktion hatten vorgeschlagen, Grimma den Vorzug zu geben. Dafür stimmte auch fast die komplette Opposition. Am Ende erhielt Grimma bei einer Enthaltung 54 Ja-Stimmen und 62 Gegenstimmen. Nach Ansicht der Opposition fiel die Stadt einem „Kuhhandel“ von CDU und SPD zum Opfer. Die Koalition wies das zurück. Am Abend soll der Gesetzentwurf insgesamt abgesegnet werden.

Quelle: pro-borna

Kalter Jahreswechsel nach warmen Jahresverlauf

Laut aktuellen Wettervorhersagen wird es zum Jahreswechsel wieder deutlich kälter. In der Silvesternacht werden die Temperaturen um den Gefrierpunkt liegen und es kann leicht schneien. Über Nordosteuropa entwickelt sich nach dem Jahreswechsel ein umfangreiches und sehr kräftiges Hochdruckgebiet an dessen Südflanke zunehmend kältere Luft nach Deutschland gelangt. Eingelagerte Niederschlagsgebiete sorgen allerdings weiterhin für unbeständiges aber zunehmend winterliches Wetter. Wie lange die winterliche Witterung andauert ist noch nicht absehbar.

Das zurückliegende Kalenderjahr war trotz des eher schlechten Sommers das bisher wärmste seit Beginn unserer Wetteraufzeichnung im Jahr 2001. Die Monate Januar bis Juni waren deutlich zu warm mit mehreren Grad Abweichung. Der Juli und der August lagen dann etwa im Normalbereich. Von September bis November war es dann 1-2 Grad zu kalt. Der Dezember ist wiederum 1 Grad wärmer als normal.

Auch die Abweichung der Jahresdurchschnittstemperatur von Wyhra (+10.11°C) und Neukirchen (+11.18°C) ist enorm. Im Schnitt ist es in Wyhra am Feldrand ca. 1 Grad kälter als im Wohngebiet "An der Schanze" in Neukirchen. Der große Unterschied in der Regenmenge zwischen den benachbarten Orten gibt aber weiterhin Rätsel auf (Neukirchen - 931 l/m², Wyhra - 772 l/m²). Beide Geräte arbeiten nach einem Test zuverlässig was die Messung des Regens angeht. Ob es an anderen Störgrößen liegt oder doch regionale Bedingungen den Unterscheid ausmachen bleibt offen.

Winterlandschaft im Wyhratal

Wer am heutigen Samstag zur Morgendämmerung erwacht ist, konnte eine herrliche Winterlandschaft bewundern. Alle Bäume, Sträucher und Wiesen waren mit einer Rauhreifschicht bedeckt. In der morgendlichen Sonne wirkte dies wie eine Zauberlandschaft. Einige Fotoaufnahmen habe ich im Winterfotoalbum hochgeladen.

Die Chancen auf Weiße Weihnachten sind nach neuesten Modellrechnungen wieder gestiegen und betragen jetzt 25%. Am Sonntag erreicht ein schwacher Tiefausläufer das Wyhratal mit etwas milderen Temperaturen von 0-3 Grad Celcius und leichten Sprühregen. Es könnte aufgrund der noch vorhandenen Kaltluft, aber auch etwas kälter bleiben und so würde Schneegriesel fallen. Es bleibt also spannend.

Erste Schneeflocken bei Temperaturen um den Gefrierpunkt

Am Mittwoch Morgen gab es den ersten Schneefall in der Wintersaison 2007/08. Bei Temperaturen von 0-1°C bildeten sich sogar ein paar Schneeflächen auf Wiesen und Dächern aus. Diese werden im Tagesverlauf aber schnell wegtauen, da die Temperaturen üben den Gefrierpunkt steigen werden. In den nächsten Tagen soll es weiterhin kalt bleiben und zeitweise Schneeschauer geben.

Emmauskirche nimmt Platz in Borna

Am Reformationstag wurde die Heuersdorfer Emmauskirche offiziell in Borna empfangen. Das wollte sich natürlich keiner entgehen lassen und so trafen zahlreiche Menschen ein, um die Emmauskirche auf dem Martin-Luther-Platz zu besichtigen. Rings um den Platz waren viele Imbissbuden aufgebaut, die für das leibliche Wohl der Besucher sorgten. Die Menschen standen dicht an dicht gedrängt. Ein Durchkommen war nur schwer möglich.

Übrigens könnte der neu gestaltete Martin-Luther-Platz mit seinen zwei Kirchen und den zahlreichen neu sanierten Gebäuden eine sehr gute Alternative für den Bornaer Weihnachtsmarkt darstellen. Idylisch wäre es auf jeden Fall.

Der Umzug der Emmauskirche wurde durch die Mibrag durchgeführt und finanziert, da Heuersdorf dem Braunkohleabbau weichen muss.

Heuersdorfer Emmauskirche auf Reisen

Das Gotteshaus aus dem sächsischen Heuersdorf ist auf eine 12 km lange Reise gegangen. Das westlich von Borna gelegene Dorf muss leider der Braunkohle weichen. Die MIBRAG finanziert den Umzug der Kirche nach Borna mit ca. 3 Mio. Euro. Für die 660 Tonnen schwere Kirche wurde ein Spezialtransporter mit 160 Rädern organisiert. Die Reise begann am 23. Oktober mit dem Anheben und Verladen der Kirche. Um die Stabilität zu gewährleisten wurde ihr ein Stahlkorsett angelegt. Am 24. Oktober setze sich der Transporter Richtung Deutzen in Bewegung. Brücken und Bahnübergänge stellen das größte Problem der Reise dar, da diese Objekte nicht für eine 660 Tonnen schwere Belastung ausgelegt sind. Bevor die Emmauskirche am 31. Oktober in Borna auf dem Lutherplatz eintrifft, wird sie noch die Ortschaft Lobstädt passieren. In Borna wird die Emmauskirche dann den Rest ihrer Zeit verbringen. Am Reformationstag hat sich auch Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt angesagt.

Abschied vom Goldenen Herbst

Nach einigen schönen Tagen in denen sich die Bäume zusehends gefärbt haben und die Temperaturen tagsüber zweistellige Werte erreicht haben, erwarten uns in dieser und nächster Woche eher kühle und feuchte Tage. Die Tageshöchstwerte liegen meist bei 6°C bei stark bewölktem Himmel. Das nasskalte Wetter lädt zu gemütlichen Nachmittagen auf dem Sofa ein.

Erster Nachtfrost im Wyhratal

In den frühen Morgenstunden sank die Temperatur am Sonntag bis auf -1.1°C ab. Damit wurde im Wyhratal bereits der erste Nachtfrost gemessen.
Betrachtet man die vergangenen Jahre, so lässt sich erkennen, dass der Zeitraum für den ersten Nachtfrost in etwa immer gleich ist. Im letzten Jahr konnte der erste Frost am 17.10. verzeichnet werden. 2005 war es der 16. und 2004 der 12. Oktober.
Den letzten Frost wird es statistisch in der zweiten Monatshälfte des April kommenden Jahres geben.
Da wartet dann schon der Frühling

A72 zwischen Borna und Chemnitz bis 2010 nutzbar

Wirtschaftsminister Jurk nahm sich ganze 4 Minuten Zeit, um den aktuellen Zeitplan in Sachen A72 wiederzugeben. So sollen noch in diesem Jahr die Bauarbeiten für den Abschnitt zwischen Niederfrohna und Rathendorf beginnen. Im nächsten Jahr dann der Abschnitt bis Frohburg. Die ersten Ausschreibungen für Holzfällarbeiten und Baustraßen sind bereits im Gange. Bis 2010 soll die A72 bis Borna nutzbar sein. Zeitkritisch wird die Muldenquerung bei Penig sein. Die 800 m lange Brücke wird 2010 vorraussichtlich nur auf 4 eingeengten Spuren nutzbar sein. 2011 ist sie dann komplett fertiggestellt. Der Ausbau der A72 von Borna nach Leipzig wird erst nach 2011 erfolgen.

Herbstanfang mit sommerlichen Wetter

Zum diesjährigen Herbstbeginn zeigt sich das Wetter noch einmal von seiner besten Seite. Mit Temperaturen von bis zu 23°C und kaum Wolken am Himmel entsprach das Wetter einem typischen Altweibersommer. Im laufe der nächsten Woche wird es zunehmend kühler mit gelegentlichen Schauern. Die Temperaturen bleiben vielerorts unter der 15°C-Marke.
Im nächsten Jahr wird der Herbstanfang auf den 22. September fallen.

Wetterstation Neukirchen endlich in luftiger Höhe

Seit dem vergangenen Freitag befindet sich der Windmesser endlich an einer der höchsten Stellen von Neukirchen und Wyhra und liefert somit absofort realistische Vergleichswerte. Auch der Helligkeitssensor ist nun frei von Schatten und kann den gesamten Tagesverlauf ohne Störung erfassen. Ein dritter Sensor misst die Temperatur unter direkter Sonneneinstrahlung. Ein großer Dank an dieser Stelle für die professionelle Montage geht an Jens Keinert aus Frohburg. Das nächste große Ziel ist ein Wetterhäuschen nach DWD-Norm für den Temperatursensor der Wetterstation in Neukirchen, damit die Temperatur möglichst strahlungarm gemessen werden kann. In Wyhra wurde eine solche Hütte bereits montiert und die Qualität der Daten hat sich deutlich verbessert.

Rückblick - Fünf Jahre nach dem Hochwasser

Man könnte sagen es war unerwartet, als am 12. August 2002 eine Regenflut aufgrund einer eher ungewöhnlichen Vb - Wetterlage (V = römisch 5) über Sachsen herein brach. In den ersten Tagen dieses Augusts ließ sich nicht erahnen was uns am 12. erwarten würde.
In Zinnwald konnten Niederschläge mit 350 Liter pro Quadratmeter verzeichnet werden. Flüsse die in diesem Gebiet ihren Ursprung haben, brachten erhebliche Mengen an Wasser in Mulde und Elbe. Die anschwellenden Flüssen rissen Brücken und Häuser mit sich. Besonders schwer traf es dabei das Müglitztal. Aber auch in vielen anderen Städten richtete das Hochwasser erheblichen Schaden an. In der Landeshauptstadt Dresden entstanden beträchtliche Schäden an den historischen Gebäuden der Altstadt. Der Gesamtschaden in Deutschland belief sich insgesamt auf ca. 15 Milliarden Euro.
Auch die Wyhra stieg über ihre Ufer und überschwemmte große Teile der Wyhraaue. Einen Eindruck über die enormen Wassermassen bekommt man am besten in unserem Fotoalbum Hochwasser oder im Monatsrückblick August 2002.

Hitzerekord knapp verfehlt

Der gestrige Montag stellt die Spitze der Hitzewelle dar. Das Thermometer kletterte im Raum Wyhratal verbreitet auf 35,5 - 36,7°C. Dabei wurde der Hitzerekord der Wetterstation Wyhra nur um wenige zehntel Grad verfehlt. Am 20.07.06 stiegt dort das Thermometer auf bis zu 37,2°C. So heiß wird es die kommenden Tage nicht mehr. Die Temperatur wird sich unter der 30-Grad Marke bewegen.

Wetterstationen bei Google Earth finden

Wollten Sie schon immer einmal wissen, wo genau die Wetterstationen Neukirchen und Wyhra liegen. Dann haben Sie jetzt die Möglichkeit mit Hilfe des kostenlosen Programms Google Earth sich die Stationen aus der Luft anzusehen.
Auf unserer Standortseite haben wir dafür eine Datei bereitgestellt, welche Sie nur noch runterladen und mit Google Earth öffnen müssen. An den jeweiligen Standorten finden Sie dann auch Texte zu dem jeweiligen Ort.

Zum Sommeranfang starke Gewitter

Pünktlich zum diesjährigen Sommeranfang
zeigt sich unsere Seite wieder im gewohnten Sommeroutfit.
Heute und in den kommenden Tagen wird das Wetter eher wechselhaft. Am Wochenende kommt es gebietsweise zu schauerartigen Regenfällen, auch kurze Gewitter können eingelagert sein. Die Temperatur steigt nur noch auf 17 bis 23 Grad. So www.wetter-online.de.
Für heute werden heftige Gewitter in ganz Deutschland erwartet. Bitte beachten Sie die Unwetterwarungen auf unserer Startseite

Tolle Wolkenbilder im neu überarbeiteten Fotoalbum

Es gibt wieder neue Bilder in unserem Fotoalbum. Janine hat uns Bilder aus Leipzig geschickt, die sie während eines Unwetters geschossen hat.
Interessante Perspektiven eröffnen die Bilder von Marie, die uns Bilder aus dem Flugzeug kurz nach Sonnenaufgang geschickt hat. Ein echter Hingucker.

Diese und alle anderen Bilder können Sie jetzt in unserem überarbeiteten Fotoalbum betrachten. Viel Spaß beim Stöbern.

Badesaison am Harthsee ist eröffnet

Am Harthsee hat die Badesaison schon seit einiger Zeit begonnen. Am Sonntag nutzen viele Sonnenhungrige die Liegeflächen des Sees, um die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren. Manch einer traute sich sogar schon ins Wasser. Bei Temperaturen von knapp 30 Grad tut eine Abkühlung auch wirklich gut. Die Gewitter vom Dienstag sorgten heute für kühleres Wetter. In der Region rund um Kitzscher regnete es so stark, dass Schlammmassen die Straßen in Dittmannsdorf überschwemmten. Im Wyhratal fielen dagegen nur 0,7-1,1 l/m².

Kräftiger Regen beendet Trockenperiode

Vernachlässigt man den kurzen Schauer von 2,5l/m² vom 24.04., so kann man von einer Trockenperiode von über 42 Tagen sprechen. Dieses Niederschlagsdefizit wurde in der Nacht zum 8. Mai wieder deutlich abgebaut. Ein starker Regenguss mit Niederschlägen von über 20l/m² bedeckte das Land in unserer Region.
Im Laufe der Woche bleibt es weiter Wechselhaft mit einigen Schauern. Zu Beginn der neuen Woche wird es dann wieder beständiger und wärmer.

Anhaltende Trockenheit bricht Rekorde der Wetterstationen

Seit Mittwoch Nacht sind die Rekorde der Wetterstationen für die längste Trockenzeit gebrochen. Aktuell ist es schon mehr als 27 Tage trocken. Der April 2007 könnte sogar der erste Monat komplett ohne Niederschlag werden. Zur Zeit verträgt die Natur die Trockenheit noch ziemlich gut, weil zuvor reichlich Niederschlag gefallen ist. Aber die Anzeichen der Trockenheit werden deutlicher.

Rekord in Sicht: Trockenperiode

Den Gärtnern im Wyhratal ist es bestimmt schon längst aufgefallen. Es ist schon über längere Zeit niederschlagsfrei, nämlich knapp 21 Tage. Der aktuelle Rekord der Wetterstation Neukirchen liegt bei 25 Tagen und 12 Stunden und stammt vom 9. Februar 2003. Dieser Rekord könnte am Mittwoch den 18. April Geschichte sein. Geht es nach den Meteorologen von WetterOnline so bleibt es noch die gesamte kommende Woche sonnig ohne einen Tropfen Regen. Es soll lediglich kühler werden. Die anhaltende Trockenheit im Frühjahr ist auch in den letzten Jahren zu beobachten gewesen. Da hilft nur die Gießkanne.

Internetseite der Bauernstube Wyhra

Ab sofort können alle Interessierten die Bauernstube Wyhra auch im Internet besuchen.
Unter www.bauernstube-wyhra.de finden Sie aktuelle Informationen und Veranstaltungen des Gasthofs Wyhra.

Endlich Frühling

Bereits am Wochenende und zu Wochenbeginn lagen die Tageshöchstwerte im zweistelligen Bereich. Bis zum Wochenende bleibt es freundlich. Ein Tief über Westeuropa dringt dann mehr und mehr nach Osten vor und sorgt für einen bedeckten Himmel mit einzelnen Schauern. Zu Beginn der nächsten Woche wird es dann voraussichtlich freundlicher mit Temperaturen bis 18°C.

Winterlicher Frühlingsbeginn

Zum heutigen kalendarischen Frühlingsbeginn zeigt sich der Winter noch einmal. Die leichten Schneeschauer, wie hier in Leipzig, gehen allerdings am Nachmittag bei steigenden Temperaturen in Regen über. In weiten Teilen Bayern, Österreichs und der Schweiz herrscht dagegen Schneechaos. 40.000 Haushalte sind derzeit noch ohne Strom. Beliebte Urlaubsziele wie Teneriffa oder auch Spanien wurden mit einer bis zu 20cm dicken Neuschneedecke überzogen.
In den nächsten Tagen wird es dann wieder etwas milder. Am Montag klettert das Thermometer voraussichtlich bis auf 13°C.

Nasskalte Witterung

Dieses Bild gab es selten diesen Winter, der nächste Woche zu Ende geht. Der Frühling hält Einzug. Aber zum Frühlingsanfang wird es eher wieder kälter. Es kann teilweise bis ins Flachland schneien. Eine Schneedecke wird sich aber nicht bilden können, dafür bleibt es mit ca. 5°C zu warm. Nach Durchzug eines Frontensystems am Sonntag fließt polare Kaltluft in unsere Region. Mit Nachtfrost muss man auf jeden Fall rechnen. Erst am kommenden Wochenende wird es wieder milder.

Wärmster Winter seit Beginn der Wetteraufzeichnung

Der diesjährige Winter war der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnung im Jahre 1901, so der Deutsche Wetterdienst. Die Durchschnittstemperatur liegt ca 4°C über dem Mittelwert. Besonders mild war dabei der Januar mit bis zu 6°C Temperaturabweichung. Die Spitzenwerte in unserer Region lagen im Dezember bei 14,3°C, im Januar bei 13,8°C und im Februar bei 13,5°C. Schnee war über den gesamten Zeitraum Mangelware.

Weiterhin wechselhaftes Wetter

Starke Gegensätze von Nordost nach Südwest dominieren zur Zeit das Wetter in Deutschland. Von der Ostsee bis zur Oder fällt Schnee oder Schneeregen. In Bayern ist es hingegen bei Temperaturen von 7 bis 10°C weitgehend trocken. In unserer Region bleibt das Wetter wechselhaft mit Temperaturen von 3-12°C und gelegentlichen Niederschlägen. Insgesamt ist der Februar in diesem Jahr mit 2,6°C über dem langjährigen Mittel deutlich zu warm. Bedeckte und neblige Tage führten zu einem leichten Sonnendefizit.

Winterliche Wetterlage zum Aschermittwoch

Ab Mittwoch strömt von Nordost bis Ost polare Kaltluft nach Deutschland. Gleichzeitig gewinnt ein Sturmtief über dem Atlantik weiter an Kraft und bringt milde Luft aus südwestlicher Richtung ins Land. Diese komplizierte Wetterlage macht genaue Vorhersagen schwierig.
Zunächst wird es etwas kühler. Ab nächste Woche werden dann tagsüber wieder Temperaturen im zweistelligen Breich erwartet. Verdichtete Dunst- und Nebelfelder führen am Dienstag in den Morgenstunden zu Glatteisgefahr.

Trotz erster Frühblüher noch kein Frühling

In diesen Tagen zeigen sich die ersten Frühblüher. Die schon wärmeren Sonnenstrahlen locken Schneeglöckchen, Winterlinge, Krokusse und die Christrose aus dem Boden hervor. Die Stimmung geht Richtung Frühling. Doch dafür ist es noch zu früh. Die kommende Woche wird wieder kälter werden mit Schneeschauern bis ins Flachland. Am Montag überquert uns eine Kaltfront und die Temperaturen fallen auf 0 bis 4°C. An den Folgetagen bleibt es unter Hochdruckeinfluss kalt und niederschlagsarm.

Klimawandel: Eisschmelze und steigende Meeresspiegel

Bis zum Jahr 2100 könnten die Temperaturen weltweit um bis zu 5,8°C ansteigen. Wieviel es tatsächlich werden hängt von der Menge der Treibhausgase ab. Am stärksten wird die Erwärmung die nördlichen Breitengrade betreffen, weniger die südlichen Ozeane. Die Folge ist eine extreme Eisschmelze und damit verbunden stark ansteigene Meeresspiegel. So kann es passieren das Inseln einfach vom Meer verschluckt werden können. Selbst wenn die Menschen jetzt sofort drastische Maßnahmen ergreifen, würden die positiven Auswirkungen erst ab der zweiten Hälfte des aktuelle Jahrhunderts zu spüren sein.

Tiefsttemperaturrekord in Wyhra -17,8°C

In Wyhra sank das Thermometer bis auf -17,8°C ab. Die Meteorologen haben diese extremen Tiefstwerte so nicht vorhergesagt. Wahrscheinlich handelt es sich um ein Kälteloch. Die ca. 10 cm hohe Schneedecke hat den Kälteeffekt wesentlich unterstützt. In Neukirchen sind zum gleichen Zeitpunkt nur -12,4°C.

Info vom Deutschen Wetterdienst:

"Zunächst nur leichter Frost. Nachts und in den Morgenstunden treten verbreitet mässige Fröste zwischen -7 und -10 Grad auf. Besonders im Bergland und in ungünstigen Lagen ist mit strengen Frösten bis -15 Grad zu rechnen."

Erste winterliche Wetterlage

Zum ersten Mal in dieser Wintersaison wird es richtig kalt. Grund hierfür ist der Zustrom polarer Kaltluft aus den nördlichen Gefilden. Uns erwarten Tiefstemperaturen bis knapp -10°C. Höchste Zeit die Regenfässer zu leeren. Auch etwas Schnee wurde vorhergesagt, so dass sich zumindest eine dünne Schneedecke bei Dauerfrost bilden kann. Die ersten Schneeschauer werden für den heutigen Abend erwartet.

Erneut Sturmböen in Wyhra

Am Sonntag wurden erneut Sturmböen in Wyhra gemessen. Der Wind wehte gegen 15 Uhr mit 81,9 km/h (10 Bft), was in etwa den Spitzenböen vom Donnerstag entspricht. Dennnoch waren diese vereinzelten Böen nicht mit dem Wettergeschehen am Donnerstag vergleichbar.

Wissen: Durchzug einer Kaltfront

Kaltfront Schema

Bei einer klassischen Kaltfront schieben sich kalte Luftmassen unter vorgelagerte Warmluftmassen. Dabei entsteht an der Grenze Konvergenz, die die Luft aufsteigen und kondensieren lässt (Wolkenbildung mit kräftigen Schauern).

Die Darstellung muss wie folgt gelesen werden. Stellen Sie sich den Beobachter der Kaltfront am linken Bildrand vor. Wenn Sie den Betrachter jetzt gedanklich nach rechts verschieben, haben Sie den zeitlichen Ablauf den ein Beobachter mit festem Standort beim Durchzug einer Kaltfront erleben würde. Am oberen Bildrand finden sich schematische Darstellung von Temperatur und Luftdruckverlauf. Diese stimmen nahezu mit den gemessenen Werten gegen 20 Uhr der vergangenen Nacht überein.
zum Vergleich: 18. Januar 2007

Weitere Infos zum Begriff Kaltfront in unserem Lexikon - Kaltfront

Orkantief verliert an Kraft

Einer der schwersten Stürme der vergangenen zwanzig Jahre verliert zusehens an Kraft. Insgesamt kamen bei diesem Orkan schätzungsweise sieben Menschen zu Tode. Vor den Augen seiner Eltern wurde laut SpiegelOnline in Bayern ein Baby von einer Terrassentür erschlagen. In Nordrhein-Westfalen wurde ein 39-jähriger Feuerwehrmann im Einsatz von einem entwurzelten Baum erschlagen. Erstmals seit bestehen der Deutschen Bahn standen alle Züge vollkommen still. Zentausend Wartende wurden kostenlos mit Decken und Getränken versorgt.

In Leipzig mussten die Einsatzkräfte ca. 100 mal ausrücken. Nach ersten Meldungen gab es in unserer Region keine Verletzten, jedoch erhebliche Sachschäden an Autos und Häusern. Um Mitternacht hat der Sturm nocheinmal mit Windgeschwindigkeiten um 75 km/h einen zweiten Höhepunkt erreicht.

Im Laufe des Tages bleibt es weiter stark windig mit gelegentlichen Sturmböen. Das Sächsische Kultusministerium stellte es den Schulleitern frei ihre Schulen heute zu öffnen. Im Erzgebirgsraum bleiben heute noch viele Schulen geschlossen.

In den nächsten Tage bleibt es weiterhin windig bis stürmisch. Morgen wird es dann verbreitet etwas kühler. Zur Mitte der nächsten Woche erwarten die Meteorologen Dauerfrost. Der Winter steht vor der Tür.

Orkantief Kyrill - aktuell

Die Kaltfront hat ca. 20 Uhr Borna und Umgebung erreicht. Zu dieser Zeit fielen die Temperaturen um mehr als 6°C in einer halben Stunde. (Grafik) Bisher wurde in Wendelstein zwischen 21 und 22 Uhr mit 202 km/h die schnellste Windböe gemessen. Die Wetterstation Wyhra konnte einen neuen Windgeschwindigkeitsrekord verzeichnen. 17:30 Uhr wehte im Wyhratal der Wind mit 82.8 km/h (Windstärke 10).
Die Deutsche Bahn hat für diese Nacht fast den gesamten Fernverkehr eingestellt. Tausende sitzen auf Bahnhöfen fest. Die ersten Züge werden voraussichtlich erst in den Morgenstunden die Bahnhöfe verlassen. Auch an vielen Flughäfen wurden blieben die Flugzeuge am Boden.

In der Nacht zum Freitag muss mit weiteren ergiebigen Niederschlägen gerechnet werden, teilweise besteht Überschwemmungsgefahr. Der Südraum Leipzig liegt jedoch im Regenschattengebiet des Harzes, daher werden die Schauer erwartungsgemäß nicht all zu heftig ausfallen. Außerdem ist weiterhin mit Windböen bis Stärke 11 zu rechnen. Von unnötigem Aufenthalt im Freien wird abgeraten.

Verfolgen Sie den Orkan im Live-Ticker

Um alle optimal zu informieren bietet Wetteronline einen Live-Ticker über den Orkan "Kyrill" an. Hier können Sie sich jeder Zeit über den aktuellen Stand des Orkantiefs informieren.

Auch bei uns werden wir Sie immer auf dem aktuellen Stand halten. Genaueres unter der der News "Okantief Kyrill - aktuell"

Sturmtief 'Kyrill' auf dem Weg in Richtung Deutschland

Das derzeit über Island liegende Sturmtief "Kyrill" bewegt sich im Laufe der nächsten Tage weiter in Richtung Deutschland. Dabei ist am Donnerstag verbreitet mit einer Sturmlage zu rechnen. Sturmböen um 100 km/h und teilweise Orkanböen bis 130 km/h, in Kammlagen sogar bis 180 km/h, bringen starke Regenfälle mit sich, die an kleinen Flüssen und Bächen zu Überschwemmungen führen können.
Im Flachland rechnen die Meteorologen mit Wind der Stärken 6-8 und Böen bis 110 km/h. Die süd-westliche Windrichtung bringt sehr milde Temperaturen von 13 bis 16°C nach Deutschland.
Derzeit weht der Wind in London, Dublin und Amsterdam bereits mit Windstärke 5 aus Südwest.

Informieren Sie sich bei uns über die aktuelle Wetterlage im Südraum Leipzig:

Tanker-Unglück: Norwegische Insel von Ölpest bedroht

Vor der Küste Norwegens versuchen Einsatzkräfte, eine Ölpest einzudämmen. Ein Sprecher der Küstenwache sagte, Teile einer Insel vor Bergen seien ernsthaft bedroht. Gestern war ein Tanker unter zyprischer Flagge vor Norwegen auf einen Felsen gelaufen und zerbrochen. Fast 300 Tonnen Schweröl liefen ins Meer. Die 25 Mann starke Besatzung konnte mit einem Hubschrauber gerettet werden. Nach Angaben der Küstenwache ist die Öl-Bekämpfung schwierig, weil es stark stürmt. Das gesamte Ausmaß des Unglück sei noch nicht abzusehen.

Quelle: MDR INFO

Riesenbohrer "Leonie" nimmt Arbeit auf

Der City-Tunnel in Leipzig ist wegen seiner hohen Kosten hochgradig umstritten - aber die aufwendigen Bauarbeiten gehen stetig voran. Jetzt haben die Bohrungen zur Unterquerung der Stadt mit einer Bahnstrecke begonnen.

Neue Bilder online

Sonnenuntergang
Benndorf
Landschaften

Januar bisher extrem mild

Der Januar 2007 ist bisher ungewöhnlich mild. Die Temperaturen liegen derzeit ca. 7-8°C über dem klimatologischen Mittelwert. Von Winter keine Spur! Das wird auch in den nächsten Tagen so bleiben. Eines steht jetzt schon fest. Es wird der 5. Monat in Folge mit deutlich zu hohen Temperaturen.

Sturm verursacht schwere Schäden - mehrere Tote

Schwere Unwetter sind in der vergangenen Nacht über mehrere europäische Länder hinweggezogen. Bis zu neun Menschen sind ums Leben gekommen, vor der Südostküste Irlands werden noch sieben Fischer vermisst. Eine Sturmflut hat inzwischen Hamburg erreicht.
Auch im Wyhratal wehte der Wind mit Spitzenwerten von bis zu 70 km/h. Sach- oder Personenschäden gab es keine.

Quelle: SpiegelOnline

Bilder von den Weihnachtsmärkten

Unser Weihnachtsalbum wurde aktualisiert. Dort findet man nun neben den Bildern vom Bornaer Weihnachtsmarkt auch einige Aufnahmen vom Dresdner Striezelmarkt.

Neue Abschnitte der A72 und A17 heute freigegeben

Heute wird der 4,6 km lange Bauabschnitt 1.2 der Autobahn 72 zwischen Hartmannsdorf und Niederfrohna für den Verkehr freigegeben. Damit sind jetzt die ersten 10 km vom Kreuz Chemnitz fertiggestellt. Der nächste Bauabschnitt (Abschnitt 2) der BAB 72 wird von Niederfrohna nach Rathendorf führen. Mit der kompletten Fertigstellung der A 72 ist gegen Ende 2020 zu rechnen. Dann führt die Trasse den Autofahrer von Chemnitz über Hartmannsdorf, Niederfrohna, Rathendorf nach Frohburg, Borna, Rötha und schließlich zur Anschlussstelle A 38 im Leipziger Süden.

Außerdem wird heute der ca. 19,3 km lange Bauabschnitt 3 zwischen Pirna und der deutsch-tschechischen Grenze für den Verkehr freigegeben.

Wissen: Regenwahrscheinlichkeit

In den Wetterberichten aus Funk und Fernsehen wird oft von einer sogenannten Regenwahrscheinlichkeit gesprochen. Die Angabe, für morgen besteht eine Regenwahrscheinlichkeit von x Prozent, heißt: An x Prozent der Tage, die durch die gleiche Wetterlage charakterisiert sind wie der morgige Tag, ist Niederschlag gefallen.

Es wird dabei als selbstverständlich vorausgesetzt, dass sich diese Angabe auf einen bestimmten Ort bezieht, wie z.B. auf den Aufenthaltsort eines Hörers im Sendegebiet eines Radiosenders, der eine Wettervorhersage sendet, oder auf den Aufenthaltsort des Urlaubers, wenn in einem Prospekt das Urlaubswetter für eine Region angegeben ist.

Will also jemand einen 10-tägigen Urlaub antreten und weiß man aus langjährigen Beobachtungen, dass am Urlaubsort für die in Frage kommende Urlaubszeit die Regenwahrscheinlichkeit 10 Prozent beträgt, so sollte er damit rechnen, dass es am wahrscheinlichsten ist, dass an genau einem seiner Urlaubstage Regen fällt. Über die Zeitdauer des Regens, also ob nur ein oder sogar zwei kurze Schauer oder ein länger andauernder Landregen den einen Urlaubstag "vermiesen", darüber sagt die Angabe der Regenwahrscheinlichkeit nichts aus.

Bezogen auf die Radio-Wettervorhersage lässt sich die Regenwahrscheinlichkeit kurz so definieren: Es ist die über das Sendegebiet gemittelte Wahrscheinlichkeit, dass es an einer bestimmten Stelle des Gebietes an dem Tag, für den die Vorhersage ermittelt wurde, irgendwann regnet.

Wird für ein Sendegebiet für den Urlaubszeitraum eine hundertprozentige Regenwahrscheinlichkeit vorhergesagt, so muss man im Sendegebiet, egal wo im Sendegebiet man sich aufhält, täglich mit Regen rechnen.

Quelle: Wikipedia

Weihnachten im Wyhratal - Neues Fotoalbum

In unserem neusten Fotoalbum wollen wir die ganz besondere Weihnachtsstimmung der Orte im Wyhratal einfangen. Den Anfang macht Borna mit schönen Bildern vom Weihnachtsmarkt am ersten Advent.

Nachtfrost pünktlich zum meteorologischen Winteranfang

Am 1. Dezember beginnt aus meteorologischer Sicht der Winter. In den beiden letzten Nächten sanken die Temperaturen unter die Null-Grad-Marke und kündigten damit den bevorstehenden Winter an. Tagsüber steigen die Temperaturen aber weiterhin auf bis zu 8°C und am Wochenende auf vorraussichtliche 14°C an, was den ersten Schnee noch eine Weile hinauszögern wird.

Ernst Junghans lädt zum kleinen Adventsmarkt

Wie im letzten Jahr veranstaltet Ernst Junghans auch in diesem Jahr wieder den beliebten Adventsmarkt in seinem Hof. Dort bekommt man echtes Handwerk zum fairen Preis. Vom Räuchermann bis hin zum Lichterbogen, alles in mühevoller Handarbeit hergestellt und mit ruhiger Hand bemalt. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt, es gibt Glühwein und Roster. Also einfach am zweiten Advent in der Eschefelder Straße 10 in Wyhra vorbeischauen. Es loht sich.

Ergänzung: Beginn ist 15:30 Uhr

Bauernstube wird Gasthof Wyhra

Die Bauernstube in Wyhra ist umgesiedelt. Wirt Steffen Junghanns eröffnet die Bauernstube im renovierten Gasthof Wyhra, der 14 Jahre lang leer stand. Die Lokalität wurde komplett erneuert und liegt in der Nähe vom Volkskundemuseum in Wyhra. Am kommenden Sonntag (03.12.) ist die große Neueröffnung geplant. Zur Feier des Tages spendiert der Wirt ein Faß Freibier. Interessierte Gäste können sehen was aus dem alten Bauernhaus geworden ist.

Erneut Rekordwerte in Aussicht

Die Meteorologen sagen für die nächsten Tage erneut Rekordwerte für unsere Region im November voraus. Vor allem in Westsachsen können über 16°C erreicht werden. Heute stiegen die Temperaturen schon bis 14,2°C. Der Rekord für Ende November liegt in Leipzig bei 15,5°C aus den 50er Jahren.

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